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Erlebnisse einer einjährigen Weltreise.

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Interview Neuseeland

hinzugefügt von Kilian am 20 Feb 2010 um 16:12
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Zusammenfassung Neuseeland
 
Schönste Stadt:
Auckland
 
Schönste Fahrstrecken:
Forgotten World Highway (Nordinsel) - durch Schafshügel und Regenwald
Milford Sound (Südinsel) - wegen der vielen interessanten Kurz-Wanderungen
 
Bester Campingplatz:
Kann man nicht sagen... die meisten sind super sauber, gut ausgestattet und haben eine Küche zum Kochen bei Regen.
Der, der uns am besten in Erinnerung bleiben wird, war der Campingplatz in Hokitika auf dem alten Psychiatrie-Gelände mit Aussicht aufs Meer!
 
Beste Nationalparks:
Mt Taranaki (Egmont NP) & Mt Cook NP
 
Spirituellster Ort:
Cape Reinga & Mt Cook
 
Schönste Aussichten:
Mt Cook mit Blick über Lake Punaki
 
Größte Enttäuschungen:
Bis zum letzten Tag gab's keine größeren Enttäuschungen... Doch am Flughafen haben sie uns unsere beiden Trangia-Stöfchen weggenommen, da dort noch Spiritus drin war (wie oft sind wir bisher damit geflogen???). Haben aber schon ein neues gekauft und müssen also nicht Hungern!
 
Bestes Essen:
Alles super - wir haben immer selber gekocht!
 
Bestes Tier:
 
Weka
 
Beste Beobachtung:
Der ständig im Dunkeln stolpernde, mit seinem Schnabel im Farn rumstochernde und komische Schnüffelgeräusche von sich gebender Kiwi im Kiwi-Center in Hokitika.
 
Must See & Do:
Bootstour am Milford Sound
 
Ekligstes:
Die Fütterung der jungen Yelloweyed Penguins
Schlimmste Erfahrung:
Das unwohlige Gefühl am Vorabend des Canyon Swing ;-)
 
Zu teuer:
Einkaufen
 
Schnäppchen:
Icebreaker Outlet
 
Bester Hike:
1000 Höhenmeter zum Müller Hut (Mt Cook Area)
 
Wiederkehr:
Um den Mt Taranaki zu besteigen!
 
Most Fun & Action:
Shotover Canyon Swing
Street Comedian Show in Christchurch
 
  

Neuseeland ist ein sehr schönes Land, wenn es auch nicht mehr so ursprünglich ist, wie wir eigentlich dachten. Beinahe alle Wälder wurden schon einmal abgeholzt und die Landschaft quasi komplett umgekrempelt. Die grünen Hügel mit den vielen Schafen (Kühe gibt's hier übrigens auch jede Menge) und die landwirtschaftlichen Flächen sind aber trotzdem schön anzuschauen - alles ist sauber und es gibt viel weniger Menschen als in Deutschland (also Einwohner, Touris gibt es bestimmt noch mal so viele!).
Die Nationalparks sind im Verhältnis zu USA und Patagonien natürlich sehr klein (aber das Land ist ja auch kleiner), dafür werden sie gut gepflegt und auf die Tiere geachtet. Leider erfährt man in beinahe jedem Visitorcenter, wie viele Tiere (vor allem Vögel) schon ausgestorben oder extrem bedroht sind. Manche dieser Tiere bekommt man sogar nur eingesperrt zu Gesicht, da sie nur noch auf kleinen vorgelagerten Inseln wohnen. Das fanden wir zwei Natur- und Tierliebhaber natürlich etwas schade.
Alles in Allem hat uns Neuseeland sehr gut gefallen!!!
Die Sprachschwierigkeiten waren geringer (auch wenn wir uns erst mal an den neuseeländischen Akzent gewöhnen mussten und anfangs soviel verstanden haben als würde uns ein Argentinier auf Spanisch zuquatschen), das gemietete Auto war riesig und somit sehr komfortabel (auch wenn die meisten sich hier Camper leihen, die natürlich noch praktischer sind), die Campingplätze waren sauber und es gab überall warmes Wasser - alles super; natürlich auch etwas teurer als Südamerika, aber darauf waren wir ja gefasst...
Australien wird noch mal etwas teurer und bisher haben wir uns noch kein Auto gemietet! Mal schauen wie es weiter geht - morgen früh geht der Flug nach Alice Springs ins Outback zum Uluru (Ayers Rock).
 
Fazit Neuseeland: Hier sind nicht nur die Nationalparks schön, sondern auch der Rest!

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